Imagine IKT

Die Fotochallenge der Zukunftsutopien

„Doppelblick: Utopie vs. Dystopie“ – Zwei Sichtweisen, ein Zukunftsthema.

Du liebst es, mit Bildern Geschichten zu erzählen? Dann mach mit bei der Fotochallenge rund um vier drängende Zukunftsutopien – und zeig uns, wie du die Welt von morgen siehst!

Die Challenge

Die Welt steht am Scheideweg – wie wird sie aussehen, wenn wir heute mutig gestalten oder die Kontrolle verlieren?

Wähle eines von vier Zukunftsszenarien aus dem IMAGINE25-Themenspektrum:

  1. Digitale Erschöpfung → Digitale Resilienz
  2.  Konzentration der Macht → Demokratisierte Digitalisierung
  3. Multiple Krisen außer Kontrolle → Tech als Hebel für Transformation
  4. Verlust des Menschlichen → Technologie im Dienst des Menschlichen

Erstelle zwei kontrastierende Bilder zu deinem gewählten Thema:

a) Utopie: Wie könnte eine positive, hoffnungsvolle Entwicklung aussehen?
b) Dystopie: Was passiert, wenn sich das Szenario ins Negative wendet?

Die Bilder dürfen sowohl fotografisch (I) als auch KI-generiert (II) sein – deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist: Sie sollen eine Geschichte erzählen und zum Nachdenken anregen.

Teilnahmebedingungen

  • Ein Szenario (Kategorie 1-4) pro Einreichung, bestehende aus zwei Fotos (a und b), entweder fotografisch erstellt (I) oder mittels KI (II)
  • Eine Einreichung pro Person
  • Einsendeschluss: 30. September 2025, 13:00 Uhr
  • Preisverleihung & Live-Voting: 30. September 2025, 14:00 Uhr auf der IMAGINE25
  • Anwesenheit vor Ort ist Voraussetzung für die Teilnahme am Voting

Gewinne & Bewertung

In jeder Kategorie (Fotografie & KI) wird ein/e Gewinner:in per Live-Voting vor Ort gekürt. Zeig uns deine Vision – künstlerisch, kritisch, kreativ.

Mach mit und gestalte mit uns die Bilder der Zukunft.

Bitte schreibe bei deiner Einreichung dazu, welche Kategorie du gewählt hast und warum.

Die vier Zukunftszenarien im Detail:

1. Digitale Erschöpfung → Digitale Resilienz

Menschen sind dauerüberwacht, dauerhaft gestresst.
Zwischen Notifications, virtuellen Welten und algorithmischem Druck verlieren viele das Gefühl für Realität. Digitale Welten machen abhängig, Realität wirkt grau – und echte soziale Nähe geht verloren.

Versus

Technologie unterstützt ein achtsames Leben.
Digitale Tools fördern Fokus, mentale Gesundheit und echte Verbindungen – statt ständiger Ablenkung. Der Mensch bleibt im Zentrum, nicht der Algorithmus.

Wenige Tech-Konzerne oder Staaten kontrollieren Infrastruktur, Daten und Kommunikation.
KI trifft Entscheidungen, die keiner mehr versteht oder hinterfragt. Transparenz gibt’s nicht mehr, nur Effizienz.

Versus

Offene, dezentrale Systeme ermöglichen Teilhabe für alle.
KI-Modelle sind transparent, nachvollziehbar und partizipativ gestaltet. Entscheidungen werden erklärt – und können hinterfragt werden. Technologiesouveränität ist gegeben.

Trotz Hightech scheitert die Transformation – durch fehlenden politischen Willen, wirtschaftliche Interessen oder gesellschaftliche Lähmung. Klimakrise, Artensterben, Naturkatastrophen, globale Ungleichheit, Ressourcenkriege, soziale Spaltung und Migrationsbewegungen verstärken sich gegenseitig. Technologie wird in diesem Szenario nicht zur Lösung, sondern zur Überlebensstrategie – zugänglich nur für einige wenige.

Versus

Technologie wird gezielt eingesetzt, um Klimaresilienz zu stärken, Ressourcen gerecht zu verteilen und gesellschaftliche Teilhabe zu sichern. Mit Mut zur Veränderung und kollektivem Handeln treiben wir nicht nur die Energiewende, sondern auch eine sozial-ökologische Transformation voran. Digitalisierung, KI und Automatisierung helfen, Emissionen zu reduzieren, Kreislaufwirtschaft zu fördern und globale Kooperation zu ermöglichen – für ein zukunftsfähiges Leben für alle.

Wenn alles optimiert ist – was bleibt dann vom Menschsein?
Empathie, Kreativität, Zufall, Fehler – all das könnte verschwinden im Streben nach Perfektion. Wofür entwickeln wir Technologie?
Die große Gefahr: Wir verlieren, was uns menschlich macht.

Versus

Das Menschsein wird gestärkt, nicht ersetzt.
KI und Automatisierung schaffen Raum für Kreativität, Empathie und Sinn. Fehler, Vielfalt und Spontaneität werden nicht als Makel, sondern als Quelle von Innovation geschätzt.