Lisbeth Mosnik
Lisbeth Mosnik ist stellvertretende Leiterin der Abteilung „Schlüsseltechnologien für industrielle Innovation: IKT, Produktion und Nanotechnologie“ im Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK). Sie steuert die nationale Forschungsförderung im Bereich der Digitalen Technologien und leitet die österreichische Delegation im Programmausschuss für das europäische Rahmenforschungsprogramm Horizon Europe Cluster 4 „Digital, Industry and Space“.
Simon Flöry
Simon Flöry ist Gründer und Geschäftsführer der Wiener 3D/CAD/CAM Softwareschmiede Rechenraum GmbH. Er promovierte an der Technischen Universität Wien in Angewandter Mathematik und Geometrie. Vor der Gründung des Rechenraums 2012 forschte und arbeitete er in Wien, Helsinki, Paris und Princeton für renommierte internationale Unternehmen und Universitäten.
Im Rechenraum entwickeln interdisziplinäre ExpertInnenteams maßgeschneiderte Softwaremethoden und -anwendungen, um 3D Daten zu erkennen, zu verstehen und zu verarbeiten. Die Produkte des Unternehmens beruhen auf intensiver Forschungs- und Entwicklungsarbeit an der Schnittstelle von Mathematik, Geometrie und Computergraphik. Die daraus geschaffenen Softwarelösungen finden weltweit Anwendung in Medizin- und Zahntechnik, 3D Bildverarbeitung und industrieller Automatisierung. Die aktuellen Schwerpunkte der Arbeit des Unternehmens liegen in der automatischen Generierung digitaler, dreidimensionaler Zwillinge und der 3D Rekonstruktion aus Punktdaten.
Benedikt Gollan
Den fachlichen Schwerpunkt seiner Arbeit bildet die automatische Merkmalserkennung in diversen Bereichen (Audio/Video, diverse Formen der expliziten und impliziten Interaktion). Insbesondere beschäftigt er sich mit der sensorischen Erfassung und Modellierung kognitiver Zustände (menschliche Aufmerksamkeit) und deren Rolle in der Interaktion mit technischen Informationssystemen (Attention-Aware ICT). Seine Dissertation „Sensor-based Online Assessment of Human Attention“ schloß er 2018 an der JKU Linz ab.
Benedikt Gollan absolvierte das Studium der Elektro- & Informationstechnik an der Technischen Universität München (TUM) und ist seit April 2010 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Studio Pervasive Computing Applications (PCA) am Standort in Wien tätig. Heute ist er Operativer Leiter der Forschungsabteilung mit dem Forschungsschwerpunkt Competence-based Training und Assessment.
Michael Wiesmüller
Von seiner Ausbildung her Geisteswissenschaftler (Abschluss in Wissenschaftstheorie), arbeitete er mehrere Jahre als freier Wissenschaftler und später als Unternehmensberater bei A.T. Kearney, kam Ende der neunziger Jahre ins Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT). Derzeit ist er Leiter der Abteilung für Schlüsseltechnologien für industrielle Innovationen. Hauptverantwortung der Abteilung umfasst die Gestaltung der Innovationspolitik für High-Tech-Industrien, nationale F&E-Strategien und -Programme in diesen Bereichen, sowie alle Bereiche der internationalen F&E-Politik und -Koordination. Er war u.a. als österreichischer Delegierter im Europäischen IKT-Programm, als Governance Board Mitglied des JTI’s ECSEL, als Direktor der EUREKA-Cluster ITEA 3 und CATRENE und österreichischer Lead Delegate zu den Key Enabling Technologies tätig. Er vertritt Österreich in verschiedenen Mirror-Groups der europäischen Technologieplattformen und in mehreren europäischen Politikkoordinationsinitiativen. Spezielle Initiativen, die in seiner Abteilung in den letzten Jahren initiiert wurden, sind z.B. die Industrie 4.0 Maßnahmen, Pilot Fabriken, Silicon Austria, die KI-Strategie Österreichs sowie nationale Leuchtturmprojekte wie Data Market Austria oder Trustworthy Internet of Things.
Bela Virag
Bela Virag ist Managing Partner bei Arthur D. Little Austria. Er verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der IKT-Branche, sowohl in der Beratung als auch in verschiedenen Senior-Management-Positionen innerhalb der Telekommunikationsbranche in den Bereichen Festnetz, Mobilfunk, Internet und E-Commerce.
Hr. Virag ist ADLs globaler Lead für das Enterprise-Segment in den TIME Industries (TIME=Telekom, IT, Medien, Elektronik) und unterstützt Service Provider dieser Branchen bei der Verbesserung ihres kommerziellen Erfolgs (Festnetz, Mobilfunk, IKT, Cloud, über die Funktionsketten von Geschäftsmodell, Betriebsmodell und Go-2-Market sowie Enterprise Operations, Audit, Produktionsmodell, Plattform- und Prozessdesign). Darüber hinaus unterstützt er Unternehmenskunden bei IKT-Fragen.
Hr. Virag verfügt über einen MBA mit den Schwerpunkten Strategieentwicklung, internationales Marketing und Finanzen.
Martin Kandlhofer
Martin Kandlhofer arbeitet im Bereich Forschung, Innovation und internationale Projekte an der Österreichischen Computer Gesellschaft (OCG). Er schloss das Masterstudium Softwareentwicklung an der Technischen Universität Graz 2010 und das Doktoratsstudium im Fach Informatik, ebenfalls an der TU Graz, 2017 ab. In seiner Dissertation beschäftige er sich mit der Entwicklung, Umsetzung und Evaluierung von Lehrkonzepten speziell im Bereich Robotik und Künstliche Intelligenz. Neben seiner Forschungs-, Review-, Editor und Publikationstätigkeit im Rahmen von verschiedenen internationalen und nationalen Projekten zum Thema Educational Robotics und Education in Artificial Intelligence (u.a. als Senior Researcher und Projektkoordinator im EU Projekt ‚EDLRIS – European Driving License for Robots and Intelligent Systems‘) absolvierte er Forschungsaufenthalte in Irland und den USA.
Lisa Mitterhuber-Gressl
Lisa Mitterhuber-Gressl arbeitet als Wissenschaftlerin am Material Center Leoben in der Gruppe “Reliability Analytics for 3D Integration & Packaging”. Ihr Forschungsschwerpunkt befasst sich mit der thermischen Analyse von mikroelektronischen Bauteilen und deren Materialien. Sie hat Technische Physik auf der TU Graz studiert und promovierte 2019 in Werkstoffwissenschaften an der Montanuniversität Leoben. Für ihre Doktorarbeit hat sie 2020 den TÜV Wissenschaftspreis – Publikumspreis erhalten.
Christoph Mitsch
Christoph Mitsch ist Facharzt für Augenheilkunde und Optometrie an der Universitätsaugenklinik im AKH Wien. Nach seiner Promotion in Humanmedizin hatte er seine wissenschaftliche Arbeit und kurz später seine Facharztausbildung an dieser Universitätsklinik begonnen. Sein initialer Forschungsschwerpunkt war initial Bildgebung in der Augenheilkunde, im Speziellen bei Netzhauterkrankungen und Veränderungen des Sehnervs. Über dieses Thema hat C. Mitsch auch seine Habilitationsschrift verfasst, mit der er 2020 seine venia docendi erlangt hat. Neben Bildgebung interessieren ihn IT-gestützte medizinische Dokumentation und eLearning. Seit 2015 beschäftigt sich C. Mitsch mit eyetracking und der Verwendung von consumer-level eyetracking-fähigen Devices für die Objektivierung und Dokumentation von Störungen u.A. der Augenbewegungen, Pupillenfunktion und des Gesichtsfelds. Seit 2017 besteht eine enge Kooperation mit der TU Wien, aus der auch der hier präsentierte Prototyp entstanden ist. Seit Anfang 2019 ist C. Mitsch als Facharzt im Team für Neuroophthalmologie tätig und beschäftigt sich somit auch klinisch mit zentralen Störungen der Sehbahn und der Augenbewegungen.
Michael Zwick
DI (FH) Michael Zwick ist Industrial Researcher und Projektleiter im Forschungsbereich Data Science am SCCH. Er studierte Software-Engineering an der Fachhochschule Hagenberg, wo er 2004 mit einer Diplomarbeit zum Thema „Biometrische Unterschriftenerkennung“ (in Kooperation mit der Fraunhofer TEG in Stuttgart) abschloss. Michael Zwick verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung als Forscher (Industrial Researcher) und Projektleiter (Senior Research Project Manager) in unterschiedlichen Forschungsschwerpunkten. Zu seinen Tätigkeitsbereichen bzw. Forschungsinteressen zählen Maschinelles Lernen (Deep Learning, Virtuelle Sensoren) sowie Datenmanagement.
Georgios Chasparis
Dr. Georgios Chasparis ist ein leitender Wissenschaftler des Forschungsbereichs Data Science am SCCH. Er studierte Maschinenbau an der Nationalen Technischen Universität Athen mit dem Schwerpunkt Regelungstechnik. Er promovierte 2008 an der University of California, Los Angeles, USA, im Bereich Systems and Control. Von 2008 bis 2010 war er Postdoc-Stipendiat am Georgia Institute of Technology, USA, und von 2010 bis 2012 Postdoc-Stipendiat am Department of Automatic Control der Lund University, Schweden. Seit 2012 ist er am SCCH im Bereich Datenanalyse tätig und forscht im Bereich Vorhersage und Steuerung komplexer Systeme, verteilte Optimierung und evolutionäres Lernen.
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