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Create your Future – Mission Impossible?

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Stefan Woltran

Stefan Woltran wurde 2015 als Professor für „Formal Foundations of Artficial Intelligence“ an das Institut für Logic and Computation der TU Wien berufen und leitet seit 2020 dem Arbeitsbereich „Databases and Artificial Intelligence“. Seit 2020 ist er auch als Vizestudiendekan der Fakutät für Informatik der TU Wien tätig. Seine Forschung untersucht die formalen Grundlagen logik-basierter Methoden der künstlichen Intelligenz, insbesonders in bezug auf Komplexitätsanalyse und Algorithmus-Design. 2013 wurde er mit dem FWF START Preis ausgezeichnet und 2018 zum Fellow der European Association for Artificial Intelligence ernannt.
Er ist (Co-)Autor von über 250 wissenschaftlichen Publikationen und fungiert als Editorial Board Member in Fachzeitschriften wie Artificial Intelligence und Journal of Artificial Intelligence Research. Er leitete als Program-Chair diverse Fachkonferenzen und wird im Jahr 2022 die IJCAI-ECAI, die größte internationale Fachkonferenz im Bereich KI, in Wien organisieren.
Seit 2020 ist Stefan Woltran Vorstandsmitglied der Austrian Society for Artificial Intelligence (ASAI).

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Julia Neidhardt

Julia Neidhardt ist Forscherin an der Fakultät für Informatik (Forschungsbereich E-Commerce) der Technischen Universität Wien. Sie absolvierte ein Diplomstudium der Mathematik an der Universität Wien und ein Doktoratsstudium der Informatik an der Technischen Universität Wien. Ihre Forschungsschwerpunkte sind User Modeling, Recommender Systeme und Soziale Netzwerkanalyse. In den Jahren 2013 und 2014 war sie Gastwissenschafterin an der Northwestern University, USA. Seit 2019 ist sie Gastforscherin am Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural Heritage (ACDH-CH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Sie ist Leiterin mehrerer (interdisziplinärer) Projekte, war in Programmkomitees zahlreicher Konferenzen und ist Mitherausgeberin des Journal of Information Technology & Tourism sowie im Editorial Board von Recommender Systems of Frontiers in Big Data. Julia Neidhardt war Research Track Chair der ENTER 2020 und ENTER 2019 Konferenz und Mitorganisatorin einer Reihe weiterer Konferenzen und Workshops. Sie hat mehr als 45 Peer-Review-Artikel in hochrangigen Fachzeitschriften und Konferenzen veröffentlicht. Julia Neidhardt ist Teil der Digital Humanism Initiative an der TU Wien.

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Antonia Stadler

Antonia Stadler absolvierte 2019 ihren Bachelor of Science in Betriebswirtschaftslehre an der LMU München mit dem Schwerpunkt Digital Business. Anschließend begann Sie an der JKU in Linz Artificial Intelligence zu studieren. Seit April 2021 ist sie Mitarbeiterin der ASAI. Antonia ist Gesicht und Mitorganisatorin des Bundeswettbewerbes für künstliche Intelligenz, welcher 2021 erstmals in Österreich stattfindet.

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Peter Reichl

Peter Reichl studierte Mathematik, Physik und Philosophie in München und Cambridge und absolvierte sein Doktoratsstudium in Informatik an der RWTH Aachen und der ETH Zürich. Danach war er lange Jahre als Key Researcher am Forschungszentrum Telekommunikation Wien tätig. Nach einem mehrjährigen Forschungsaufenthalt in Frankreich und einer Professur an der Aalto University Helsinki nahm er 2013 einen Ruf an die Fakultät für Informatik der Universität Wien an, wo er seitdem die Forschungsgruppe Cooperative Systems leitet. Prof. Reichl ist ausserdem Key Researcher am Comet-Zentrum VRVis und Mitglied im Rat für Digitale Ökologie Berlin.
Daneben ist er auch als Korrepetitor tätig und begleitet regelmässig Opernkonzerte und Liederabende seiner Gattin am Klavier.

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Michael Funk

Michael Funk forscht und lehrt seit 12 Jahren zur Technikethik und Technikphilosophie. Studiert hat er an der TU Dresden (Deutschland) wo er auch bis 2015 als Wissenschaftler und Hochschullehrer durch diverse Publikationen, Workshops und Vorträge in Erscheinung getreten ist. Anfang 2016 ist er an die Universität Wien gewechselt. Gelebter Transdisziplinarität verbunden hat es Michael Funk nicht nur im Bereich der Medien- und Technikphilosophie gehalten, sondern ebenfalls an die Fakultät für Informatik (Forschungsgruppe Cooperative Systems) geführt. 2018 war er Mitorganisator der international renommierten Konferenzserie „Robophilosophy“ in Wien, sowie Mitherausgeber der angeschlossenen Proceedings. Michael Funk gehört seit 2019 zu den Mitbegründern des Wiener Salons „Homo Digitalis“ und lebt den Dialoge zur gesellschaftlichen Zukunft (post)digitaler Technologien jenseits des universitären Rahmens. Bei Springer Vieweg erscheint in diesem Jahr seine vierbändige Reihe „Grundlagen der Technikethik“ deren erster Teil eine methodische Einführung in die Roboter- und KI-Ethik gibt, gefolgt von Bänden zur angewandten Ethik und Technikbewertung, Computern und Gesellschaft, sowie theoretischen Fragen Künstlicher Intelligenz.

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Christopher Frauenberger

Christopher Frauenberger ist Professor für Human-Computer Interaction (Universität Salzburg und Universität Wien) und beschäftigt sich mit der Gestaltung von digitalen Technologien und deren Bedeutung in den vielfältigen Lebenswelten von Menschen. Er forscht in verschiedensten Kontexten, von der Gestaltung von Smarten Dingen für autistische Kinder bis zu Studien zur Interaktion älterer Menschen mit AAL (Active Ambient Living) Technologien und bedient sich dabei vor allem partizipativer und kritischer Designmethoden. Er versteht dabei Design als Forschungsmethodik, die es erlaubt, generatives Wissen in komplexen sozio-technischen Systemen zu gewinnen. Während seine Forschung zentral im Bereich der Mensch-Maschine Interaktion (HCI) verankert ist, arbeitet er über disziplinäre Grenzen hinweg, mit Theorien, Methoden und Konzepten aus der Philosophie, Soziologie oder den Künsten. Zunehmend beschäftigen ihn die fundamentalen Zusammenhänge zwischen Digitalisierung, Menschen und Gesellschaft aus ethischer und moralischer Sicht. Um die Gestaltungshoheit über die Digitalisierung der Welt wieder zu erlangen, argumentiert er für die (Re-)Politisierung von Innovation und für die demokratische Verhandlung von digitalen Zükunften, die wir wollen können.

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Canan Aytekin-Yildirim

Mag.a Aytekin war nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Wien einige Jahre als Rechtsanwaltsanwärterin in einer Kanzlei mit dem Schwerpunkt Arbeitsrecht tätig und leitete anschließend in der Gewerkschaft HGPD das Rechtsreferat, danach in der Gewerkschaft vida die Abteilung der Fachbereiche, in der unter anderem auch die Branche Gesundheit und Soziale Dienste ein Schwerpunkt waren. Daneben war sie einige Jahre Mitglied des Vorstandes im damaligen Hauptverband tätig. Seit 1.1.2020 ist sie stellvertretende Generaldirektorin in der Pensionsversicherungsanstalt mit der Zuständigkeit für die Geschäftsbereiche Medizin, Wirtschaft und Finanzen. Dazu gehören auch alle Angelegenheiten der 17 Rehabilitationszentren der PV, die stationäre und ambulante Rehabilitationsmaßnahmen erbringen.

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Pia Zhang

Mag.a Zhang hat an der Universität Wien Rechtswissenschaften und Kultur- und Sozialanthropologie studiert.
Nach Abschluss des Studiums und Absolvierung der Gerichtspraxis war sie mehrere Jahre in einer Kanzlei als Konzipientin tätig. Seit 2017 ist sie als Referentin in der Arbeiterkammer Wien in der Abteilung Sozialversicherung in der Beratung, im Rechtsschutz und in der Interessensvertretung tätig. Neben den allgemeinen Sozialversicherungsrecht ist sie insbesondere auch für gesundheitspolitische Themen zuständig. Dabei sind ihre Schwerpunkte unter anderem die Themen Heilmittel, Psychische Gesundheit und Gesundheitskompetenz.
Mag.a Zhang ist unter anderem auch Mitglied in der Heilmittelevaluierungskommission und der Preiskommission.

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Einsatz von Mobilfunkdaten in der Klärung von Autounfällen mit Personenschaden (Keynote)

Es gibt derzeit keine österreichweit verfügbare Datenquelle, welche besser einen retrospektiven oder derzeitigen Aufschluss über Bewegungsmuster von Personengruppen gibt als Mobilfunkdaten. Aus diesem Grund wird diese Datenbasis bereits im Tourismus, im Einzelhandel und in der öffentlichen Verwaltung eingesetzt und getestet.
Ein Teilbereich der Mobilität, welcher nun die Augen auf Mobilfunkdaten gerichtet hat, ist die Verkehrssicherheit. Eine Thematik, welche über die letzten Jahrzehnte hinweg sehr gut erforscht wurde und deren Erkenntnisse meist zu einer Verbesserung der Situation führen – wie sich an den sinkenden Todeszahlen im Straßenverkehr zeigt. In diesem Kontext sollen Mobilfunkdaten herangezogen werden, um den derzeitigen Goldstandard der Verkehrszählung, das Seitenradar, besonders in der Retrospektive zu ergänzen, aber vor allem um zu helfen Unfälle besser zu verstehen. Bei der Aufnahme eines Unfalls werden knapp 80 Variablen vermerkt, aber die damalige verkehrliche Situation, was die Dichte oder Eigenheiten im Zeitreihenvergleich betrifft, ist mit den vorhanden Methoden, nicht möglich zu ermitteln.