Nachhaltige (Nano)Technologie für medizinische Sensorik
Das weitreichende Potenzial nanotechnologischer Entwicklungen zeigt sich z.B.: in sensortechnologischen Anwendungen in der Medizin, wie diese u.a. in europäischen Forschungsprojekten bearbeitet werden. Neben den technologischen Aspekten ist Nachhaltigkeit das „hot topic“. Sicherheit sowie
Nachhaltigkeit sind gerade in Hinblick auf medizinische Anwendungen essentiell, um den Markt zu erreichen. Technische Anwendungen sowie Sicherheits- und Nachhaltigkeits-Aspekte werden im Fokus dieser Session stehen.
Stefan Köstler
Stefan Köstler studierte Chemieingenieurwesen und promovierte in physikalischer Chemie. Daraufhin widmete er sich der angewandten Forschung in den Themenfeldern: Chemo- und Biosensorik, Mikrofluidik, sowie Oberflächen- und Beschichtungstechnologien. In diesen Gebieten war er in viele nationale und internationale F&E Projekte involviert und veröffentlichte mehr als 45 referierte Publikationen. Bis 2016 leitete er die Forschungsgruppe „Sensorik und funktionelle Drucktechnologien“ am MATERIALS Institut der JOANNEUM RESEARCH. Seit 2017 widmet er sich industriellen Entwicklungsaktivitäten in der Medizintechnik- und Diagnostikindustrie. Zuerst als Leiter des Bereichs „Enabling Technologies“ der PAYER Medical GmbH und derzeit als F&E Leiter der Erba Technologies Austria GmbH. Erba Technologies Austria ist ein Entwicklungs- und Produktionsstandort der Erba Mannheim Gruppe als weltweit tätiger Hersteller von Produkten für die in-vitro Labordiagnostik.
Martin Hajnsek
Martin Hajnsek studierte Technische Chemie an der TU Graz, beschäftigte sich bereits in seiner Diplomarbeit mit Sensorik für die Humanmedizin und schloss sein Studium mit dem Doktorat im Bereich analytische Chemie ab.
Nach 10-jähriger Erfahrung in der Entwicklungsabteilung eines internationalen Diagnostik-Unternehmens wechselte Martin Hajnsek 2010 zum HEALTH – Institut für Biomedizin und Gesundheitswissenschaften der Joanneum Research. Dort leitet er die Kompetenzgruppe „medizinische Sensorik“, die sich als Bindeglied zwischen medizinischer Grundlagenforschung und industrieller Anwendung sieht. Mit einem Fokus auf elektrochemische Sensorik entwickelt und evaluiert Martin Hajnsek mit seinem Team medizinische Diagnostiklösungen von der Idee bis zum Prototyp für die klinische Testung und umfasst dabei die Anwendungsbereiche in-vivo Monitoring und in-vitro Point of Care Tests.
In seiner beruflichen Laufbahn hat Martin Hajnsek 6 Patente im Bereich der Sensortechnologie angemeldet und hat in den Jahren 2015 und 2016 jeweils den „Human Technology Interface“ Forschungspreis des Landes Steiermark gewonnen.
Rainer Planinc
Michael Matzner
Maria Fellner
Robert Hartmann
Rudolf Heer
Rudolf Heer schloss 1996 sein Studium der Elektrotechnik an der Technischen Universität Wien ab. Während seiner Diplomarbeit vertiefte er seine Kenntnisse in der Laserphysik. Sein Doktoratsstudium konzentrierte sich auf die Niedertemperatur-Halbleiterphysik. Er war auch als Lehrbeauftragter tätig. Nach der Promotion im Jahr 2000 ging er zur EPCOS OHG in München und war dort für die Integration von Hochfrequenz-Frontend-Modulen für Mobiltelefone verantwortlich. Von 2004 bis 2019 war er Leiter der Forschungsgruppe Nanokomponenten am Austrian Institute of Technology und konzentrierte seine Forschung auf Biosensoren und Mikrofluidik für die molekulare Diagnostik. Seit 2019 ist Rudolf Heer Leiter der Forschungsgruppe Electronic Sensors bei Silicon Austria Labs GmbH (SAL) und seit 2021 Principal Scientist bei SAL.
Alexander Sysoev
Alexander Sysoev ist verantwortlich für das Geschäft, den Betrieb und die Strategie bei Ericsson Austria. Darüber hinaus hat Alexander Sysoev bei Ericsson die Verantwortung für den Geschäftsbereich Core und Cloud in Zentraleuropa.
Alexander Sysoev hat sich zum Ziel gesetzt, die Position von Ericsson bei der Einführung der 5G Technologie in Österreich zu stärken und ein 5G-Ökosystem in enger Zusammenarbeit mit Akademien, Universitäten, Start-ups und Industrie aufzubauen, von dem die österreichischen Verbraucher und Unternehmen profitieren.
Alexander Sysoev ist seit 10 Jahren bei Ericsson und seit 2020 Managing Director des schwedischen Unternehmens in Österreich. In der Führung von Core Networks, im Aufbau von starken Teams sowie in der Transformation einer großen Service Delivery Unit verfügt Alexander Sysoev über jahrelange Erfahrung. Seit März 2015 ist er bei Ericsson in Österreich und war bisher in verschiedenen internationalen Managementpositionen tätig.
Der letzte Schwerpunkt lag auf der Transformation der großen Service Delivery-Einheit in Nord- und Mitteleuropa, um die Rentabilität zu verbessern, die Kostenstruktur zu ändern und Automatisierungsmittel in die Dienste einzubinden.
Ein weiteres Aufgabengebiet war die Entwicklung des Neugeschäfts in den Bereichen Core, Cloud und 5G Core, was zu einer Erhöhung des Core-Marktanteils des Geschäfts in Nord- und Mitteleuropa führte.
In Russland, seinem Heimatland, war er zuvor für verschiedene Telekommunikationsunternehmen tätig, die sich auf die Einführung neuer Dienste und die Erschließung neuer Geschäftsfelder konzentrierten.
Alexander Sysoev hat seinen Master-Abschluss in Ingenieurwesen und Finanzmanagement an Universitäten in Moskau erworben. Im Jahr 2018 absolvierte Alexander Sysoev das MBA-Programm an der Wirtschaftsuniversität Wien.
Andreas Falk
Andreas Falk (MSc.) studierte medizinisch-technische Analytik sowie Betriebswirtschaft, hat seit 2008 die BioNanoNet Forschungsgesellschaft mbH aufgebaut und leitet diese als Geschäftsführer. In mehr als 40 internationalen Forschungsprojekten war bzw. ist er in den Themenfeldern Nanomedizin, Nanosicherheit, Innovation und nachhaltige Entwicklung involviert. Er präsentierte mehr als 90 Vorträge und über 30 Poster an wissenschaftlichen Konferenzen bzw. Workshops und hat >15 Publikationen veröffentlicht. Er war und ist maßgeblich in der Entwicklung des „safety and sustainability by design“-Konzepts (SSbD) involviert, und arbeitet aktiv in der Gestaltung der Strategien zur Umsetzung des SSbD im europäischen High-tech Umfeld mit.
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